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    Zu Kapitel 1.2.: 7 Fragen, die Dein Leben verändern

    In Kapitel 1.2. des "Handbuch des Lebens" lade ich den Leser dazu ein, seine eigenen Lebenskrisen als Chance für einen umfassenden Wandel und Neuanfang zu betrachten und gleichzeitig darin das Potenzial zu erkennen, die eigene Lebensvision und Lebensaufgabe zu entdecken und zu verwirklichen. Die erste Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, nicht in die Negativität abzugleiten, sondern sich wirklich für das Geschenk zu öffnen, dass sich hinter der äußeren Form der Krise verbirgt Die zweite Voraussetzung ist, dir richtigen Fragen zu stellen und sich dafür zu öffnen, dass es tatsächlich konstruktive Antworten auf diese Fragen gibt.

    In dem folgenden Artikel möchte ich die Anregung, die "richtigen Fragen" zu stellen erweitern und vorschlagen, dass wir uns nicht nur Fragen in Bezug auf unser eigenes Leben stellen, sondern unser Leben im Kontext mit dem Leben der gesamten Menschheit betrachten. Dies kann uns zu erstaunlichen Erkenntnissen führen.

    Was für eine "Situation" sehen wir, wenn wir in die Welt schauen?

    7 Fragen, die unsere Sichtweise des Lebens verändernWenn wir uns in der Welt umsehen, so werden wir wahrscheinlich wie die meisten Menschen dieser Tage das Gefühl haben, dass die Welt aus den Angeln zu geraten scheint, während alle möglicherweise dabei nur zuschauen, ohne wirklich zu wissen, wie darauf zu reagieren ist. Die Anzahl der kriegerischen Konflikte nimmt immer mehr zu, die Umwelt scheint nicht mehr zu retten, die meisten Staaten kümmern sich nicht mehr ernsthaft um den Klimaschutz und die Lobbys der großen Industriekonzerne und Bankengeflechte gewinnen immer mehr an Macht und Einfluss gegenüber der Politik...

    Gibt es für uns überhaupt eine Chance, an den Ereignissen mitzugestalten, um diese in eine heilsame, lichtvolle Richtung zu lenken?

    Viele von uns mögen dabei resigniert mit den Schultern zucken und sich sagen, dass sie dabei ja doch nichts tun könnten, und dann werden sie in ihrem normalen Alltag fortzufahren und wenigstens dafür zu sorgen, dass es ihnen selbst dabei "gut geht". Manche andere von uns mögen dabei zornig und wütend werden und die Hände gegen den Himmel recken und sich fragen, wie ein liebender Gott dies zulassen kann. Und wieder manche andere von uns mögen sich einspannen lassen in eine polarisierende Berichterstattung und damit ihren Zorn kanalisieren, einen Zorn, der auf einem tiefen Glauben an die Realität des Mangels, der Trennung und der Ungleichheit beruht.

    Einige von uns mögen sich noch nicht einmal überhaupt Gedanken darüber machen, warum das, was gerade geschieht überhaupt geschieht. Und doch gibt es Menschen, sehr viele Menschen sogar, die an einen umfassenden Wandel und das Neue Zeitalter des Friedens und des Lichtes herbei sehnen und herbei beschwören.

    Was ist der Unterschied zwischen allen diesen Menschen? Und was ist die Gemeinsamkeit aller dieser Menschen?

    Wenn wir diesen beiden Fragen nachgehen, werden wir idealerweise mit den Gemeinsamkeiten anfangen - und dabei etwas ganz Erstaunliches feststellen:

    Alle Menschen sehnen sich nach den gleichen Dingen, Qualitäten und Werten: FRIEDEN, SICHERHEIT, ZUKUNFTSCHANCEN, GLÜCK und LIEBE!

    Diese Aussage ist wirklich ganz erstaunlich, denn sie negiert die Aussage der Menschen, die daran glauben, dass wir alle ungleich sind. Diese Aussage ist auch deshalb ganz erstaunlich, weil sie, wenn wir alle uns dessen bewusst wären, dass jeder Mensch sich nach diesen Dingen sehnt, dazu führen würde, dass die Welt sich wirklich dramatisch verändern würde - hin zu der Welt, die wir als das Neue Zeitalter der Liebe und des Lichts herbei sehnen.

    Wenn wir uns nun also dessen bewusst werden, dass tatsächlich alle Menschen sich nach den gleichen Dingen - Frieden, Sicherheit, Zukunftschancen, Glück und Liebe - sehnen, werden wir ebenso zwangsläufig zu einer Reihe von Fragen kommen, die im wahrsten Sinne des Wortes unser Leben verändern können.

    Neale Donald Walsch, der Autor der "Gespräche mit Gott"-Bücher fasste diese Fragen in seinem Buch "Der Sturm vor der Ruhe" zusammen. Dabei kam er zunächst auf die "3 ständigen Fragen des Lebens", welche sich unmittelbar aus der Erkenntnis erschließen, dass alle Menschen sich nach den gleichen Dingen sehnen.

    Die 3 ständigen Fragen des Lebens

    1. Wie ist es möglich, dass 6,9 Milliarden Menschen alle das Gleiche wollen (Frieden, Sicherheit, Zukunftschancen, Wohlstand, Glück und Liebe) und dennoch offenbar unfähig sind, es zu erlangen?
    2. Ist es möglich, dass wir das Leben noch nicht völlig verstehen, und dass neue Erkenntnisse über das Leben alles verändern könnten?
    3. Ist es möglich, dass wir uns selbst, unser individuelles Leben und seinen Sinn und Zweck noch nicht völlig verstehen, und dass neue Erkenntnisse hierzu unsere Realität und unser Erleben für immer zum Besseren verändern könnten?

    (Neale Donald Walsch, "Der Sturm vor der Ruhe", S. 58)

    Den Schlüssel zur wirklichen globalen Veränderung finden wir, wenn wir uns eingehender und tiefer mit diesen 3 Fragen auseinandersetzen und dies zu unserer täglichen Praxis machen, während wir die erste Aussage, dass "alle Menschen sich nach den gleichen Dingen - Frieden, Sicherheit, Zukunftschancen, Glück und Liebe - sehnen" als letztendliche Wahrheit in unserem Bewusstsein verankern sollten. Falls wir nämlich die umgekehrte Aussage, die Aussage, "dass sich NICHT alle Menschen nach Frieden ... sehnen", als Wahrheit annehmen würden, müssten wir auch der Aussage zustimmen, "dass wir uns selbst nicht nach Frieden, Sicherheit, Zukunftschancen, Glück und Liebe sehnen".

    Den Himmel verwirklichenIch gehe hier erst einmal davon aus, dass diese "umgekehrte Aussage" bei Dir nicht der Fall ist, dass Du also zu all den Menschen gehörst, "DIE sich nach Frieden, Sicherheit, Zukunftschancen, Glück und Liebe sehnen". Und ich wage es, an dieser Stelle zu behaupten, dass Du eben diesen Wunsch auch für die ganze Welt hast! Denn wenn dies nicht der Fall wäre, würdest Du dies hier nicht gerade in diesem Moment lesen. 

    Halten wir also nun fest, dass alle Menschen sich nach Frieden, Sicherheit, Zukunftschancen, Glück und Liebe sehnen und in ihrem tiefsten Inneren auch danach streben, so ergeben sich daraus die oben aufgeführten 3 ständigen Fragen des Lebens. Wir müssen also nun alle unsere bisherigen Glaubensvorstellungen und Überzeugungen in Frage stellen, welche noch daran festhielten, dass es Menschen gäbe, die nicht nach Frieden... streben. Und wir müssen und fragen, warum die meisten dieser Menschen und auch das Kollektiv der Menschheit bislang nicht in der Lage waren, das, was sie gemeinsam als Ziel haben auch gemeinsam, in Einheit zu verwirklichen.

    Was ist also unsere eigene Rolle in diesem Spiel, dass "Leben" genannt wird? Was haben wir als Individuen für eine Aufgabe in Verbindung mit dem "Rest der Welt"? Und wie könnten wir diese Aufgabe, diese ganz besondere Rolle angehen?

    Dies führt uns nun zu den 4 fundamentalen Fragen des Lebens, welche Schlüssel für einen nahezu unglaublichen Transformationsprozess und Wandel nicht nur für uns selbst als individuelle Wesenheit, sondern auch für uns als Kollektiv der gesamten Menschheit und für die ganze Welt werden kann. Hier sind also nun...

    Die 4 fundamentalen Fragen des Lebens

    1. Wer bin ich?

    2. Wo bin ich?

    3. Warum bin ich, wo ich bin?

    4. Wie gehe ich damit um?

    (Neale Donald Walsch, "Der Sturm vor der Ruhe", S. 58 f.)

    Diese 4 fundamentalen Fragen des Lebens führen uns zu einem inneren Prozess der Veränderung, der Reinigung, Klärung und des Wandels. Wenn wir uns eingehend mit diesen Fragen auseinander setzen, werden sich Stück für Stück alle Schichten von uns lösen, welche bislang noch den Blick auf unsere Seele, unser Wahres, Göttliches Selbst verborgen gehalten haben.

    Wir gelangen zu einem Prozess, den ich als die "5 Schritte zum vollkommen bewussten Göttlichen Schöpfer" bezeichne. Es ist ein Prozess, der uns Stück für Stück die Höchste Wahrheit über uns selbst, die Schöpfung und über Gott erfahren und in uns verankern lässt Es ist ein Prozess, der uns unsere gesamte Vergangenheit heilen lässt. Und mit der Heilung der Vergangenheit können wir auch unsere Zukunft heilen, denn der Prozess der schöpferischen Realitätsgestaltung wird nun nicht mehr länger von unserem Verstand anhand der subjektiv beurteilten und bewerteten Erfahrungen der Vergangenheit gesteuert, sondern von unserem Herzen und unserer Seele anhand des tiefen inneren Wissens über unser Wahres Göttliches Selbst und die letztendliche Realität Gottes. 

    Diese neue "innere Realität" ist der ewige, göttliche SEINS-Zustand unseres Wahren Selbstes, und diese wird nun zur Quelle und zur ersten Ursache von Allem, was wir fortan als Höchsten Ausdruck unseres Wahren SEINS in der physischen Welt der Form manifestieren. 

    "Wie Oben, so Unten; wie Innen, so Außen", so lautet das universelle Gesetz der Entsprechung; und so werden wir eine Neue Welt verwirklichen, indem wir selbst zur Veränderung werden, die wir uns in der äußeren physischen Welt der Form wünschen. Das Außen wird sich uns als vollkommene Entsprechung zu unserem Inneren zeigen, und sobald wir zutiefst erkannt haben, dass jeder Aspekt der Schöpfung in seinem Kern und Wesen Göttliche Vollkommenheit beherbergt, werden wir in Allem diese Göttliche Vollkommenheit sehen können und sie damit aus Allem hervor bringen können. 

    Kontakt

    Martin Heinz
    01 77 - 6 86 04 41
    Fragen oder Feedbacks zu meinen Büchern bitte an leserfragen@das-handbuch-des-lebens.de 

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