Sind wir alleine machtlos?

Verfasst von Martin Heinz. Veröffentlicht in Blog


Hast Du oft das Gefühl, dass Du als Einzelner ja doch nichts verändern kannst, um eine positive Veränderung in der Welt erreichen zu können? Glaubst Du, dass da zuerst DIE ANDEREN anfangen müssten, etwas zu verändern, bevor DU eine Chance hast, die Welt bewegen zu können?

Dann wird sich in der Welt nichts bewegen.

Hinter den Wolken strahlt das LichtDenn tatsächlich MÜSSEN Einzelne beginnen, in IHREM Leben zuerst die Veränderung zu sein und zu leben, die sie gerne in der Welt sehen möchten.

Sehr lange - über Jahre - habe ich intensiv über diese Frage nachgedacht und auch ich habe mich manchmal hilflos und verzweifelt gefühlt, wenn ich einen Blick auf den Zustand der Welt warf und nur sah, wie alles immer "schlimmer" wird.

Ich fragte mich, ob den da draußen niemand aufwacht, niemand merkt, was wirklich schief läuft. Doch plötzlich wurde mir bewusst, dass wirkliche Veränderung nur von Innen heraus beginnen kann. Wir können sie nicht im Außen anderen aufzwingen, wenn sie nicht aus dem eigenen Willen der Menschen heraus geschehen. Ein Polizeistaat verhindert keine Gewalt - und schon gar nicht vermindert er Gewalt. Doch wenn die wahre Ursachen, die die Menschen in die Verzweiflung, in die Ohnmacht, in die Wut treiben, beseitigt werden, gibt es keine Grundlage mehr, die Gewalt erzeugt. Gewalt ist immer der letzte Ausweg, der den Verzweifelten ein (falsches) Gefühl eines letzten Quentchens von Macht und Überlegenheit gibt.

Aber nur LIEBE und VERBUNDENHEIT gibt uns ein Gefühl wahrer Größe und Vollkommenheit!

So wurde mir bewusst, dass wir zuerst in uns selbst die höhere Wahrheit über unsere Verbundenheit und Einheit mit dem Kosmos wiederherstellen müssen, BEVOR wir im Außen eine Veränderung sehen werden. Zeigen wir mit dem Finger auf Andere, die wir ablehnen, so trennen wir uns selbst aus dieser Einheit heraus - und können nichts mehr verändern.

Uns muss bewusst werden, dass wir zuerst die Verletzungen, die Verzweiflung, die Ohnmacht in uns selbst überwinden müssen, indem wir erkennen, dass unsere Glaubensgrundlage einer verzerrten Welt, in der wir vermeintlich nur durch den Kampf Einer gegen Alle überleben können, auflösen müssen. Stattdessen müssen wir erfassen, dass wir nur GEMEINSAM ein Neues Bewusstsein, eine Neue Welt erschaffen können.

Die Veränderung beginnt also immer IN UNS SELBST!

Erst dann werden die Menschen um uns herum spüren, dass sie in uns Unterstützung finden und ihre Angst verlieren.

Ich sehe meine "Mission" in der Welt darin, ein neues Bewusstsein, eine neue Sichtweise in die Welt zu tragen. So entstand in mir aus diesem tiefe Wunsch heraus das "Handbuch des Lebens", mit dem ich versuchte, eine umfassende Darstellung unseres wahren Lebenszwecks und -Ziels zu verwirklichen.

Und das sagt das "Handbuch des Lebens" zum Bewusstseinswandel in der Welt:

Wir als Einzelne sind es, die kraft ihrer individuellen, in jedem Augenblick neu getroffenen Wahl einem neuen Menschheitsbewusstsein zur Geburt verhelfen werden - zunächst individuell in unserem eigenen Bewusstsein, dann kollektiv auf der Ebene der gesamten Menschheit. 

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